..... damit das Meer so schön bleibt.
Die 10 Gebote des Tauchens.
Das ultimative Regelwerk für den " guten " Taucher
1. Benutze Geeignete Einstiege
Schone die Flora und Fauna am Seeufer, indem Du nur die vorgesehenen Einstiege am Tauchplatz benutzt. Geeignete Stellen sind z.B. unbewachsene Sand- und Kiesufer oder ein künstlich angelegter Steg. ... das ultimative Regelwerk für den "guten" Taucher !
2. Denke nach
Die Unterwasserwelt, Tiere und Pflanzen, sind keineswegs auf das Erscheinen umtriebiger Lebewesen in dunklen Neoprenanzügen angewiesen, die gelbe Rückenflossen tragen und Luftblasen absondern. Sie können auch ohne menschliche Neugierde oder gar Zuwendung ganz gut leben.
3. Habe Respekt
Abgesehen vom tropischen Regenwald ist kein Ökosystem so vielfältig und sensibel wie ein Korallenriff. Sein höchst zerbrechlicher, sehr langsam wachsender Organismus kann schon durch einen Flossenschlag oder die Berührung mit der Hand beeinträchtigt werden. Verhalte Dich entsprechend, ankere nie in Riffnähe (der Anker wirbelt Sediment auf, das die winzigen Polypen vieler Korallenarten verstopft), und übe das Schnorcheln nicht am Riff, sondern in einer sandigen Lagune.
4. Bleibe auf Distanz
Die meisten Lebewesen unter Wasser, selbst Haie, scheinen durchaus harmlos oder gar freundlich zu sein. Das verführt dazu, sie anzufassen, zu streicheln oder zu füttern. Bleibe auf Distanz, auch Fische sind anfällig für Verhaltensstörungen.
5. Beachte die Schonzeiten der Fische
Tauche nicht an Laichplätzen und halte im Winter einen besonders großen Abstand zum Seegrund. Ein aus dem Winterschlaf erweckter Fisch braucht sehr viel Sauerstoff, den er im zugefrorenem See nicht vorfindet.
6. Füttere keine Fische
Ein Napoleon der mit gekochten Eiern gefüttert wird hat keinen Appetit auf Seeigel und Dornenkronen, die sonst auf seiner Speisekarte stehen. Das vermehrte Auftreten dieser Stacheltiere am Riff hat eine Zerstörung der Korallen zur Folge, da die Polypen von ihnen gefressen werden. Außerdem verträgt der Napoleon auch nicht den übermäßigen Verzehr unserer Kost, wodurch so mancher Fisch schon verendet ist.
7. Sammle nichts
Korallen, Muscheln, Seesterne, Igelfische, Schildpatt, Hai-Zähne und ähnliches gehören nicht in den Koffer bzw. in die Schublade zu Hause. Auch wenn Du solche Souvenirs nicht selbst erbeutest, sondern kaufst: Du trägst damit zur Zerstörung des Öko-Systems und der Schönheit der Unterwasserwelt bei !
8. Vermeide Müll
Plastiktüten und -flaschen im Meer zeugen von profunder Dummheit und Rücksichtslosigkeit, denn manche Fischarten halten solche Gegenstände für Quallen, versuchen sie zu fressen und ersticken daran. Robben verfangen sich in Banderolen, Rochen verenden mit Blechdosen im Magen. Nimm Deinen Müll wieder mit nach Hause. Die Natur braucht ihn nicht !
9. Schütze aktiv das Meer
Setze Dich überall für den Umweltschutz ein wo es nur geht. Eine intakte Natur brauchst nicht nur Du, sondern auch unsere Nachwelt. Wenn die Zerstörung der Meere einmal so weit fortgeschritten ist, dass das Gleichgewicht der Ökosysteme instabil geworden ist, gibt es keine Rettung mehr. Das Meer braucht uns nicht, aber wir brauchen das Öko-System Meer !
10. Sei Vorbild
Praktiziere Umweltschutz nicht nur in der Praxis, sondern auch theoretisch. Nimm Teil an Umweltaktionen und -diskussionen. Nimm Einfluss auf andere, die nicht Deine Einstellung und Deinen Durchblick haben.